Archiv der Kategorie: Instrumentals

RELEASE: 9 Donuts for Dilla + SirPreiss “Times Square@Midnight” Instrumental


SirPreiss - Timesquare@Midnight

Dieses Release muss ich leider mit gemischten Gefühlen ankündigen, da einige Dinge nicht so optimal gelaufen sind, wie erwartet. Andererseits ist die Sache, um die es hier geht eine gute und bigger than Hip Hop … me.

9 Donuts for Dilla“ ist ein Beat-Video-Projekt des polnischen Designstudios . Ziel war es, am 10.02., dem neunten Todestag der Produzentenlegende J Dilla,  mit abstrackten Videos Jay DeeTribut zu zollen. Mehr noch, die Produzenten der dafür verwendeten Beats hatten die Vorgabe, unbedingt ein Sample zu nutzen, welches J Dilla für seine Produktionen benutzt hatte.

Für dieses Projekt bin ich Anfang Februar angeschrieben worden und ich habe zwei Tage später geantwortet, dass ich gerne dabei bin.  Weitere zwei Tage verstrichen und mir wurde gesagt, dass man schon neuen Produzenten für das Projekt gefunden habe. Bis dahin hatte ich nur eine Idee des Beats im Kopf, aber noch nichts umgesetzt. Der Kontakt von DPS bot mir dann als „Entschädigung“ an, dass mein Beat als Bonus-Video herauskommen wird, woraufhin ich mich sofort an die Umsetzung meiner Idee machte. Mein daraufhin entstandener Beat namens „Times Square@Midnight“ wurde dann für ein Making of Video zu diesem Bild hier verwendet. Ich bekam, so wie ich es verstand, einen Teaser zum finalen Video.

9 Donuts for Dilla (Tribute Picture)

Geile Sache an sich, nur sehr schade, dass dieser Teaser sich als finales Video herausstellte und dieses nicht einmal eine halbe Minute läuft. Mein Beat ist 2 Minuten 50 lang und als reines Instrumental natürlich so arrangiert worden, dass er beim Anhören nicht langweilig wird. Diese Wirkung geht mit der Kürzung völlig verloren, wie ihr hier sehen, hören und vielleicht erahnen könnt:

Wie gesagt, coole Aktion, aber das Resultat ärgert mich etwas. Die Arbeit, die ich in das Arrangement, Mixing und auch die Idee des Sample-Flippings gesteckt habe ist für die Katz gewesen.

Und nun?

Zunächst ein paar Hintergrundinfos zu „Times Square@Midnight„. Als Sample habe ich „When I Die“ von Motherlode aus Kanada genutzt:

Zuvor hatte ich aber ein Interview mit Questlove von den Roots gesehen, in welchem er sich zur Art und Weise wie J Dilla produziert geäußert hat. Eine seiner Aussagen wurde zum Intro meines Beats. Dass Questlove in Dillas Beats den Versuch sieht, das Gefühl vom New Yorker Timesquare bei Mitternacht einzufangen, hat mich als mehrfacher New York Besucher sofort zum Titel des Beats inspiriert. J Dilla verstand es wie kein anderer, kleinste Soundschnippsel aus Songs herauszuhören, beispielsweise Bridges oder Breaks zwischen zwei Vocalteilen. Diese Schnippsel flippte er teils so verschachtelt, dass die Originalquelle oft schwer wiederzuerkennen war. Daran habe ich mich orientiert und dann auch versucht, den Aufbau des Arrangements mit dieser Detailliertheit zu verknüpfen.  Das Motherlode Sample schien mir dafür perfekt geeignet zu sein, da Dilla daraus “nur” den offensichtlichen Teil gesampled hatte.

Und JETZT kommt ihr!

Wenn euch der erste Eindruck meines Beats gefällt und ihr die volle Version hören wollt, macht doch bitte freundlich aber bestimmt „Radau“ unter dem YouTube Video von Donut Planet. Lasst die Jungs wissen, dass ihr Bock habt, den Beat komplett zu hören und vielleicht, aber auch nur vielleicht bewirkt das etwas. Das Feedback würde mir persönlich auch zeigen, ob ich das Instrumental auf mein kommendes Vinyl Release packe. Ganz genau, ich sehe diesen Beat als vinylwürdig an!

Eure Meinung dazu könnt ihr ebenfalls gerne unter das Video posten oder hier unter diesen Beitrag posten.

Danke vorab für euren Support,

9 Donuts for Dilla (Facebook Header)


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RELEASE: DJ KidCut – International Consorters (Free Download)


DJKidCut - International Consorters (Front Cover)

Nach unzähligen Mixtapes sowie einer recht langen Schaffenspause released der gebürtige Stuttgarter DJ KidCut nun sein aktuelles Produzentenalbum “International Consorters”. Der Name ist Programm, beinhaltet das Album doch eine ausgewogene Mischung deutscher und englischsprachiger Tracks. Einige der beteiligten Künstler wie CZES oder Cap Smallz wirkten schon auf den ersten Mixtapes von KidCut mit. Letzterer bildet nun mit Rasco von den Cali Agents das Feature-Highlight auf “International Consorters”.

Meine Wenigkeit ist auch wieder vertreten. Der Track heißt “Dicke Hose” und schlägt in eine ganz andere Richtung als der 2008er Beitrag “Wunschkonzert”. Einfach mal reinhören:

Produziert wurden alle Tracks von DJ KidCut, das Mastering übernahmen Dichter2Productions. “International Consorters” kann ab sofort kostenlos per Bandcamp getreamed oder runtergeladen werden:

DJKidCut - International Consorters (Back Cover)

Tracklist   
1. Intro – A Brand New Experience 00:30
2. CZES – Flieg Davon 04:01
3. City Siege & Dready Kruger – I’m Dreamin‘ 03:27
4. Akademiker – Positiv Denken 03:38
5. Cap Smallz & Rasco – Widerstand (What Are U Rappin‘ For?) 03:30
6. Romenatic – Niemandsland 2 03:53
7. Coonen – Doin‘ It 03:07
8. Mic Hands & Money Bag Maj – Packwork 04:06
9. The Rain (Instrumental) 03:13
10. Whiteman The Blacksoul – The City 03:09
11. Scala X – Guerrier De La Vie 03:05
12. Donna Wetter – Flowfetisch 02:55
13. SirPreiss – Dicke Hose 03:15
14. Doppia Erre – Toy Toy 03:38
15. Don Streat – Something Is Wrong (With My Baby) 03:03
16. King Nubian Eternal – Blessed Rhymes 02:54
17. Years Later – The Science 03:57
18. A Star (Instrumental) 02:50
19. Hidden Track: Years Later – The Science (Original Version) 03:59


Verwandte Links



RELEASE: plukk.in – Theory of Mind (Free Download)


plukk.in - Theory of Mind (Cover)

Yeah, plukk.in beehrt uns mit einem neuem Release. Auf satten 19 Tracks zeigt der Beatbastler aus Köln, wie facettenreich Instrumentals sein können. Vom klassischen Boom Bap bis hin zu Beats mit elektronischen Einflüssen findet sich zu ziemlich jede Spielart auf “Theory of Mind” wieder. Das Album könnt ihr euch kostenlos auf Bandcamp anhören und runterladen:

Wem das Album gefällt, dem gefällt vielleicht auch der Remix von “Fame XXS”, den plukk.in für mich geschraubt hat:

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